Karriereverläufe

Die sogenannten "Karrierescheren" verdeutlichen die gegenläufige Entwicklung von Frauen- und Männeranteilen im wissenschaftlichen Karriereverlauf. Die folgenden Grafiken zeigen unterschiedliche Ausprägungen nach Cluster und Fakultät/Zentrum. In den Geistes- und Kulturwissenschaften ist das Studium klar von Frauen dominiert, ab dem Doktoratsabschluss sind die Geschlechterverhältnisse weitgehend ausgeglichen. In den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften unterscheiden sich die drei Fachbereiche stark voneinander. Die Sozialwissenschaften bilden mit ihren hohen Frauenteilen bis zur Professur universitätsweit eine Ausnahme. In den Formal- und Naturwissenschaften sinken die Frauenanteile kontinuierlich bis zu den Professuren, unterbrochen nur durch die Tenure Track-Positionen, wo beinahe Geschlechterparität herrscht. In den Lebens- und Biowissenschaften ist die Leaky Pipeline am stärksten ausgeprägt. Rund sieben von zehn MA-Abschlüssen gehen an Frauen, auch die Doktoratsquote ist hoch. Bei den Professuren dreht sich das Geschlechterverhältnis um: Nur ein Drittel der Professuren sind 2025 mit einer Frau besetzt.

Hinweis: Zu den Professor*innen zählen alle Professuren nach § 98 und § 99 UG. Die Assoziierten Professuren nach § 99/6 UG (Tenure Track nach Erfüllung der Qualifizierungsvereinbarung) gehören organisationsrechtlich zu den Professuren und sind daher den Professuren zugeordnet. Zu den Tenure Track-Positionen zählen Assistenzprofessor*innen und Assoziierte Professor*innen, die ihre Qualifizierungsvereinbarung vor der UG-Novelle 2016 erfüllt haben.

Abgebildet sind jene akademischen Positionen, die aktuell mögliche Verläufe einer wissenschaftlichen Karriere markieren und nicht notwendigerweise in einer Professur münden müssen.

Cluster Geistes- & Kulturwissenschaften

Cluster Rechts-, Wirtschafts- & Sozialwissenschaften

Cluster Formal- & Naturwissenschaften

Cluster Lebens- & Biowissenschaften

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